TEUPE fertigt Stahlbau-Einhausung für Receiver am Solarturm Jülich

Am Solarturm Jülich des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) wird derzeit ein neuer Prototyp eines solaren Strahlungsempfängers („Receiver“) getestet. Mit dieser Technologie zur Erzeugung und Speicherung solarer Wärme können Temperaturen von über 1.000 °C erreicht werden.

Zum Schutz vor Witterungseinflüssen und dem Schutz vor konzentrierter Solarstrahlung wurde der Receiver mit einem Gewicht von ca. 6,5 t mit einer Stahleinhausung ummantelt, damit darunter eingehauste Komponenten nicht erwärmt werden.

Die Firma TEUPE wurde mit dem Aufbau eines Arbeits- und Schutzgerüstes am Solarturm sowie mit der Statik-Auslegung und Herstellung einer Einhausung in Stahlbauweise für den Receiver beauftragt.

Der Auftrag umfasste alle Leistungen inklusive der Erstellung aller Fertigungszeichnungen, Herstellung der Stahlkonstruktion und ungekühlten Strahlenschutzplatten, Korrosionsschutz-Lackierung sowie Lieferung und Montage der Receiver-Stahlkonstruktion sowie der gekühlten und ungekühlten Strahlenschutzplatten vor Ort.
Die Stahlrahmenunterkonstruktion mit einem Gewicht von ca. 2,6 t wurde gemäß DIN EN 1090 (EXC 2) in der eigenen TEUPE-Werkstatt hergestellt. Weiterhin fertigte TEUPE ca. 1,8 t ungekühlte Strahlenschutzplatten aus 3 mm dickem Edelstahlblech, ebenfalls nach DIN EN 1090 (EXC 2) inkl. aller dafür erforderlichen Normteile. Die Strahlungsschutzplatten wurden einseitig weiß lackiert und mit speziell nach DIN EN 1090 (EXC 2) gefertigten Anschlusswinkeln an der Stahlrahmenunterkonstruktion befestigt. Hierfür wurden an der Unterkonstruktion entsprechende Bohrungen vorgesehen.
Ende Mai wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht und der Receiver in den Solarturm auf ca. 26 m Höhe eingehoben.

TEUPE-Film: Einhub des Receivers am Solarturm

Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR).
Das Projekt wird durch den Validierungsfond der Helmholtz-Gemeinschaft (HVF-0028) sowie durch Mittel des  DLR-Technologie Marketings (LRV 16/113) gefördert.